Die Tamriel-Tagebücher, Teil 1: Hallo Pilze

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Disclaimer: Dieses Tagebuch ist schon etwas älter. Zeitliche Angaben stimmen nicht mehr so ganz, aber das sollte der Lektüre keinen Abbruch tun.

Liebes Tagebuch,

gestern Abend hat es mir komplett den Draht aus der Mütze gehauen und ich muss jetzt mal anfangen, das aufzuschreiben, um nicht verrückt zu werden. Mjoll und ich waren gerade in der Dwemer-Ruine Alftand unterwegs, weil mich so ein durchgeknallter Eremit in einer Eishöhle gebeten hat, irgendeinen Würfel gravieren zu lassen, der ihm wohl sehr wichtig war. Was tut man nicht alles um der Pfadfinderehre gerecht zu werden. Ich stiefel‘ da also rum, weiche den obligatorischen Fallen aus, plätte die Falmers, das Übliche eben.

Leider musste ich schon vor ein paar Tagen feststellen, dass Mjoll mich immer mehr behindert. Meine Zerstörungszauber sind inzwischen so raumgreifend, dass sie ständig davon getroffen wird und sich dann lautstark bei mir beschwert. Außerdem latscht sie in wirklich jede Falle rein und obendrein erzählt sie mir ständig die gleichen Stories von ihrem verstorbenen Vater und wie sie mal mit ihrem blöden Schwert einem Banditen einen Heidenschreck eingejagt hat („I think the poor man soiled his armor, kicherkicher“). Anfangs fand ich das alles ja noch nett (sie war auf jeden Fall eine bessere Gesellschaft als diese passiv-aggressive Lydia), aber in letzter Zeit ging mir das nur noch auf die Nerven. So leid es mir auch tat, ich habe ihr gesagt, dass ich in Zukunft lieber alleine unterwegs sein möchte. Natürlich war sie verletzt („I thought we were getting along so well“), aber insgesamt hat sie es ganz gut verkraftet, denke ich. Zum Abschied meinte sie noch, ich könne jederzeit in Riften vorbei kommen, sollte ich mal wieder Gesellschaft wünschen.

Ich also alleine weiter. Puh. Den Entschluss, mich von Mjoll zu trennen, habe ich die nächsten Etagen über hin und wieder bereut. Aber da ich jetzt gezwungen bin, mehr zu zaubern um zu überleben, gelingen mir manche Zauber dafür auch viel schneller besser als mit Mjoll an der vordersten Front. Na, irgendwann komme ich an eine Tür, die mich in die Kathedrale von Alftand führte und da bin ich dann zum ersten Mal vor Ehrfurcht in die Knie gegangen.

alfthand_cathetral

Ist das schön oder was? Puh. Leider ist das Bild ziemlich unterbelichtet, da hätte ich vielleicht doch den ISO800 Film in die Kamera legen sollen :( Natürlich wartete hinter dem Gitter erstmal wieder ein Dwemer Zenturion, den habe ich einfach ausgetrickst indem ich das Gitter schnell wieder zu gemacht habe, um ihm dann von außen immer neue Frost-Atronachs in den Käfig zu setzen. Hihi. Als der Zenturion platt war traf ich auf 2 bescheuerte und ziemlich gewalttätige Schatzsucher, die erst sich gegenseitig und anschließend mir an die Kehle gegangen sind. May they rest in peace.

Die beiden hatten sich um einen Sockel gestritten, der da so herumstand und in den die Anpassungssphäre, die mir der durchgeknallte Alte mitgegeben hatte, exakt reinpasste. Ich leg‘ das Ding da nichtsahnend drauf, plötzlich tut sich unter mir eine Treppe auf und verschluckt mich fast mit! Ahhrg?! WTF! Wollt ihr mich umbringen oder was, ihr blöden Zwerge??! Sakra. Als mein Puls wieder unter 170 war, bin ich die Treppe runter, durch die Tür an deren Fuße und es bietet sich mir dieser atemberaubende Anblick:

blackreach140

Eine riesige, RIESIGE Höhle voller riesiger, RIESIGER Leuchtpilze! Die ganze Luft war angefüllt mit kleinen Schwebepartikeln (Pilzsporen?), im Hintergrund sprudelte ein Fluss durch die unterirdische Landschaft und überall standen alte Dwemer Gebäude herum. Das Gebäude da vorne links entpuppte sich als ein provisorisches Labor eines Alchemisten, der hier auf der Suche nach Purpurnem Nirnwurz war und darüber wohl gestorben ist. Purpurner Nirnwurz sieht aus wie roter Löwenzahn und gibt ein Geräusch ab (ja doch!), das schwer zu beschreiben ist. Sphärisch. Metallisch. Gläsern? Ich weiß nicht. Im Tagebuch des Alchimisten stand, dass er seiner Frau 30 Nirnwurze mitbringen wollte, und so verbrachte ich tatsächlich den Rest der Nacht damit, Nirnwurze anhand ihres Klanges zu finden (und darüber schier verrückt zu werden) und nebenbei ein paar Fotos fürs Album zu schießen. Meine Fresse, ist das schön da. Ach ja fürs Protokoll: die Höhle heißt Blackreach.

 

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