Birdly + Oculus = Der fliegende Mensch?

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Es gab in den 90er Jahren in Zandvoort, Niederlande, im Circus Zandvoort einen ziemlich geilen Flugfahrrad-Simulator. Das Display war gefühlte sechs Meter breit, es hing ein monströser Ventilator dran, und wenn man kräftig in die Pedale trat, ließ sich das Flugbike auch recht easy mittels Gewichtsverlagerung steuern. Ein großer Spaß; kein Plan wie viele Gulden wir da reingeworfen haben. Die Psylos die wir aßen, taten ihr übriges. Ich hab‘ seit dem viel an das Gerät gedacht ;)

Dann ich hatte mir 2014 eine Oculus 2 zugelegt. Und sie im Jan. 2015 wieder verkauft. Ich bin offensichtlich ein Schwindel-Kandidat; konnte damit kaum was zocken, was mich nicht völlig wirr in der Birne machte. Die Begeisterungsstürme in den Elite: Dangerous-Foren sind dennoch gut nachvollziehen – es ist einfach der Hammer, wenn man dem attackierenden Schiff mit dem Kopf hinterhergucken kann und beim nach vorne beugen sein Schiff räumlich ansehen kann –  trotzdem nehme ich aber vom Thema VR solange Abstand, bis das ganze auch zu meiner körperlichen Verfassung passt. Bei hochaufgelösten Apps war das schon viel besser…weniger Schwindel und Übelkeit. Die Faktoren Zeit und Technik spielen mir da entgegen.

Zum Thema: …gibt es jetzt eigentlich nicht mehr viel zu sagen: Birdly ist ein Ganzkörper-Flugsimulator, der an der (Kunst-) Uni Zürich entwickelt wird. Mittels der VR-Brille, einer speziellen Feedback-Technologie und einem relativ unspektakulären Ventilator soll der Flug des Rotmilan für den Menschen erlebbar(er) gemacht werden. – Ich würd‘ da ja gern mal ne Runde mitfliegen.

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